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„Mein Leipzig lob ich mir. Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute.“

Johann Wolfgang von Goethe

Goethe war von Leipzig offenbar ziemlich angetan –
und das ist nun schon mehr als 250 Jahre her.

Sein berühmter Ausspruch aus Faust gehört heute zu den Sätzen, die man mit Leipzig unweigerlich verbindet. Und vielleicht hatte er damals schon ein ganz gutes Gespür dafür, was diese Stadt so besonders macht.

Denn Leipzig ist vieles gleichzeitig: lebendig und entspannt, geschichtsträchtig und überraschend modern, groß genug für all das, was eine Stadt zu bieten hat – und doch mit vielen Ecken, in denen man sich schnell ein bisschen zu Hause fühlt.
Hier treffen prächtige Gründerzeitviertel auf moderne Architektur, kleine Cafés auf große Kultur, urbanes Leben auf Parks, Auwald und Wasser. Leipzig hat seine großen Sehenswürdigkeiten – aber mindestens genauso spannend sind die kleinen Dinge dazwischen: eine schöne Seitenstraße, der Lieblingsbäcker um die Ecke, ein grüner Innenhof oder der kurze Weg zum Park.


Und genau das macht Leipzig auch als Wohnort so interessant. Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Geschichte und sein ganz persönliches Lebensgefühl. Während es in der Südvorstadt lebendig und quirlig zugeht, findet man in Gohlis vielleicht etwas mehr Ruhe. Plagwitz verbindet Industriekultur mit urbanem Leben, Sellerhausen zeigt sich eher entspannt und bodenständig – und in Mockau trifft Stadt auf viel Grün.

Leipzig ist eine Stadt mit vielen Gesichtern – und vielleicht mit genau dem richtigen für Sie.


Wir stellen vor:
Im Folgenden möchten wir Ihnen einige dieser Gesichter zeigen und Leipzig einmal aus einer etwas
anderen Perspektive vorstellen: als Stadt zum Leben, Wohnen und Zuhausefühlen.
In Leipzig wohnen – Stadtteil für Stadtteil: Mockau

Nordosten statt Innenstadttrubel – und trotzdem ganz schön nah dran. Heute geht’s nach Mockau. Mockau ist ein Stadtteil mit Geschichte, viel Grün und einer ganz eigenen Mischung aus Wohnen, Natur und Leipziger Alltag. Besonders schön: Wer hier wohnt, ist schnell draußen. Der Mockauer Postgraben, verschiedene Grünflächen und die Nähe zum Leipziger Auwald machen den Stadtteil auch für Menschen interessant, denen ein bisschen Natur vor der Haustür wichtig ist.

Gleichzeitig ist die Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Man muss also nicht zwischen „ruhig wohnen“ und „mittendrin sein“ wählen – man kann sich je nach Tagesform einfach für beides entscheiden.

Was Mockau ausmacht:

  • viel Grün und Nähe zur Natur
  • gewachsene Wohnstrukturen
  • gute Verkehrsanbindung
  • vergleichsweise ruhiges Wohnumfeld

Kleiner Fun-Fact: Mockau hat eine ziemlich lange Geschichte: Bereits im Jahr 1150 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Damals war an Großstadt natürlich noch nicht zu denken – Leipzig selbst sah ebenfalls noch ganz anders aus.

Für wen könnte Mockau passen? Für Menschen, die gerne etwas ruhiger wohnen, Wert auf Grün in der Nähe legen und trotzdem nicht auf die Vorzüge der Großstadt verzichten möchten.

Unser Eindruck: Mockau ist vielleicht nicht der Stadtteil, über den man ständig spricht. Aber manchmal sind genau die Ecken interessant, die man erst auf den zweiten Blick entdeckt.

In Leipzig wohnen – Stadtteil für Stadtteil: Sellerhausen

Ein bisschen unterschätzt, ein bisschen unaufgeregt – und ziemlich gut gelegen. 

Wer hier wohnt, hat es gern etwas ruhiger, möchte aber trotzdem nicht weit vom Leipziger Stadtleben entfernt sein. Zwischen Altbauten, Wohnstraßen, kleinen grünen Ecken und dem Sellerhäuser Park zeigt sich Leipzig von seiner eher entspannten Seite.

Besonders praktisch: Die Innenstadt ist schnell erreichbar, gleichzeitig ist man hier nicht mitten im Trubel. Und wer gern mit dem Fahrrad unterwegs ist, kommt ebenfalls ziemlich gut durch die Stadt.

Was Sellerhausen ausmacht:

  • ruhiges, gewachsenes Wohnviertel
  • viel Grün und kleine Parks
  • gute Anbindung an die Innenstadt
  • Mischung aus älteren Wohnhäusern und modernerem Wohnen
  • angenehm bodenständige Atmosphäre

Kleiner Fun-Fact: Sellerhausen war nicht immer ein Teil Leipzigs. Der Ort wurde erst 1915 nach Leipzig eingemeindet – und aus dem einstigen Dorf wurde nach und nach ein Leipziger Wohnviertel.

Für wen könnte Sellerhausen passen? Für alle, die gerne etwas ruhiger wohnen, kurze Wege schätzen und nicht unbedingt dort wohnen müssen, wo jeden Abend die halbe Stadt unterwegs ist.

Unser Eindruck: Sellerhausen ist kein Stadtteil, der laut nach Aufmerksamkeit ruft. Vielleicht macht ihn genau das so angenehm. Und wer weiß – vielleicht wartet hier ja schon ihr nächste Zuhause.